Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Freie Wähler Ansbachs schicken Elke Homm-Vogel ins Rennen

Eine Wirtschaftsexpertin soll Oberbürgermeister in Ansbach werden.

Öffnungszeiten Bürgerbüro Ansbach

Das Bürgerbüro der „Freien Wähler Ansbach“ in der Neustadt 2 ist ab sofort an folgenden Tagen geöffnet: Samstag von 11 bis 12 Uhr. Zu diesen Zeiten stehen die OB-Kandidaten Elke Homm-Vogel und Stadtratskandidaten den Bürgern für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Seiteninhalt

Schulentwicklung in Ansbach 2011

Positions- und Diskussionspapier zur Schulentwicklung in Ansbach 2011

Die folgenden Ausführungen setzen sich mit der Situation der Mittelschulen in Ansbach und der davon betroffenen Grundschulen auseinander. Sie sollen eine Bestandsanalyse und Entscheidungshilfe für Stadträte, Verwaltung und Schulpersonal (einschließlich Schulamt) darstellen, da in naher Zukunft im Stadtrat Entscheidungen in Millionenhöhe anstehen. Die letzten Diskussionen im Arbeitskreis „Schulbedarfsentwicklung“ haben gezeigt, dass ein umfangreiches Informationsdefizit vorliegt.

Um möglichen Fehlentscheidungen vorzubeugen, lege ich diese Ausführungen vor, wobei mir klar ist, dass es sich vor allem hinsichtlich der pädagogischen Überlegungen um diskutierbare Ansätze ohne Absolutheitscharakter handelt.
Sie bedürfen der kollegialen Ausdifferenzierung auf Schulamtsebene. Gleichzeitig zeigen sie Leitlinien auf, zu der sich eine sinnvolle Schulentwicklung im Volksschulbereich bewegen kann.

Die Schulentwicklung in Ansbach gestaltet sich schwierig, da neben pädagogisch-fachlichen sowohl schulstrukturelle Aspekte als auch kommunale Belange und Elterninteressen bedeutsam sind.

Partikuläre Interessen einzelner Schulleiter oder Schulen dürfen sachlichen Überlegungen nicht im Wege stehen. Das gilt für alle beteiligten Schulen.

Eine Überprüfung des Zahlenmaterials, das den Stadträten Ende 2010 und Anfang 2011 vorgelegt wurde und als Grundlage für millionenschwere Entscheidungen dienen sollte, ergab, dass diese nicht bzw. nur teilweise den tatsächlichen Gegebenheiten (Schülerzahlen, Raumbedarf) entsprachen.

Eine zukunftsorientierte und verantwortliche Schulbedarfsplanung in Ansbach benötigt Rahmenbedingungen, die eine nachhaltige Grund- und Mittelschulentwicklung zulassen. Sie muss sich an folgenden Eckpunkten orientieren:

  • Der Schulbedarf muss sich an mittel- bis langfristigen Entwicklungen orientieren und zukunftsfähig sein!

  • Schulentwicklung setzt eine sach- und zielgerichtete Organisationsstruktur voraus, die sich an der lernenden Organisation (z.B. Mittelschule Ansbach) orientiert und nicht an partikulären Einzelinteressen.

  • Steuergelder müssen sinn- und verantwortungsvoll eingesetzt werden.

  • Vorhandene Bausubstanzen müssen genutzt und optimiert werden.

  • Die demographische Entwicklung muss in die Überlegungen einbezogen werden.

  • Die vorgelegten Schülerzahlen und der damit verbundene Raumbedarf müssen der Realität entsprechen.

  • Die gesetzlichen Grundlagen müssen für eine sinnvolle und ökonomisch vertretbare Schulentwicklung ausgeschöpft werden (z.B. Ganztagsschule).

  • Der Verbundschulleiter muss die optimale Entwicklung aller Schulen im Verbund fördern und nicht willkürlich bestimmte Schulstandorte bevorzugen, zumal das Auswirkungen auf die personelle Organisation und das Bildungsangebot haben kann.

  • Belange des Sachaufwandsträgers müssen mit einem pädagogisch und fachlich hochwertigen Bildungsangebot in Einklang gebracht werden.

  • Die Entwicklung der Mittelschulen ist in Ansbach stets in Zusammenhang mit den Grundschulen zu sehen, wobei der Grundsatz gelten muss: „Kurze Beine, kurze Wege.“

 

Die Mittelschulentwicklung in Ansbach

Status quo

Ziel der Mittelschulentwicklung ist es u.a. die demographische Entwicklung und die Abwanderungsbewegung von der Hauptschule weg an die Realschule abzufangen.

 

Die Mittelschulentwicklung in Ansbach umfasste anfangs die drei Stadtschulen: Güllschule, Luitpoldschule und Waldschule. Diese wurden 2010/11 zu einem Schulverbund zusammengefasst.

Merkmale eines Schulverbundes (Quelle: www.mittelschule.bayern.de)

  • Garantie: Breitgefächertes Bildungsangebot

  • Eigenständigkeit der Schulen innerhalb des Verbundes
    (auch im Rahmen der Zusammenarbeit)

  • Einheitlicher Sprengel, ggf. landkreis-oder regierungsbezirksübergreifend

  • Einheitliche Zuteilung von Lehrerstunden, Anrechnungsstunden und Verwaltungsangestellten für das gesamte Verbundgebiet (Budget)

  • Grundsätzlich eigenständige Schulleiter an jeder Verbundschule, davon einer mit klar definierten verbundbezogenen Aufgaben,

  • Zusätzliches Beratungs-Gremium (Verbundausschuss)

§ 22a VSO - Verbundausschuss

1 Der Verbundausschuss wird von der Verbundkoordinatorin oder dem Verbundkoordinator einberufen und geleitet. 2 Er ist vor der Klassenbildung im Schulverbund zu beteiligen. 3 Die Verbundkoordinatorin oder der Verbundkoordinator strebt bei der Klassenbildung das Benehmen mit dem Verbundausschuss an.

Im Schuljahr 2011/12 kam die Mittelschule Lehrberg zum Verbund. Zum Verbundkoordinator wurde der Rektor der Güllschule, Herr Holger Sauerhammer, jetzt Rektor der Luitpoldschule, von der Regierung von Mittelfranken ernannt. Ihm obliegen laut Art. 32a BayEUG ausschließlich verbundbezogene Aufgaben.

Ende 2010 wurde dem Arbeitskreis Schule ein Konzept vorgestellt, das u.a. die Luitpoldschule als alleinige Mittelschule vorsah und die Friedrich-Güll- Schule als alleinige Grundschule. Dieses Konzept wurde zum Teil öffentlich diskutiert und von allen Beteiligten (Eltern, Politiker, Pädagogen) abgelehnt.

Allerdings verfolgt der Schulleiter der Luitpoldschule, Herr Sauerhammer, auch gegenwärtig diese schulstrukturelle Ausrichtung (vgl. AK-Sitzung vom 19.07.2011, Klassenbildung 2011/12 in Ansbach).

Künftige Entwicklung

In der Stadt Ansbach bestehen drei Mittelschulen, deren Standorte auch mittel- bis langfristig – trotz der demographischen Entwicklung – benötigt werden.

Erhöhter Raumbedarf besteht u.a. für:

  • den Ausbau und die Vorhaltung von Ganztagesklassen oder –schulen,

  • Gruppen- und Förderräume,

  • die Umsetzung der geforderten Modularisierung,

  • die Mittagsbetreuung,

  • differenzierten Unterricht,

  • moderne Methoden(z.B. Projektunterricht oder Lehrwerkstatt),

  • die Inklusion,

  • den Ausbau von Praxisklassen oder Fachunterricht.

 

Der an den drei Mittelschulen vorhandene Raum wird für ein qualitativ hochwertiges und mit Privatschulen konkurrierendes Bildungsangebot gegenwärtig wie künftig benötigt.

Da eine Prognose kommender schulstruktureller Entwicklungen nur schwer abzuschätzen ist (abhängig ist von landespolitischen Vorgaben und Veränderungen), ist es sogar dringend erforderlich Raum vorzuhalten und nicht auf ein Minimum zu beschränken.

Sinnvolle Investitionen in den augenblicklichen Gebäudebestand sind ökonomischer als umfangreichere Ausgaben zu einem späteren Zeitpunkt.

Die folgenden Überlegungen und Vorschläge berücksichtigen sowohl Aspekte des Sachaufwands als auch fachlich-pädagogische wie schulstrukturelle Gesichtspunkte, da eine isolierte Betrachtung für eine sinnvolle Entwicklung in Ansbach zu keinem Ergebnis führt.

Die Räumlichkeiten der Mittelschulen stehen im Kontext zu denen der Grundschulen. Daher bietet sich eine analytische Betrachtung der einzelnen Schulen an.

Die Friedrich-Güll-Schule

Die Friedrich-Güll-Schule beherbergt sowohl eine Grundschule als auch eine Mittelschule. Außerdem wurde sie in den letzten Jahren in beiden Bereichen zu einer Ganztagsschule mit Mensa und Gruppenräumen ausgebaut.

Nach Artikel 32a Absatz 7 des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes kann in Gemeinden mit mehreren Haupt- und Grundschulen eine Schule als jeweils gemeinsame Ganztagsschule eingerichtet werden.

Die Friedrich-Güll-Schule ist aufgrund ihrer vorhandenen Strukturen für eine derartige Einrichtung prädestiniert. Notwendige Ausbauinvestitionen sind im Vergleich zu den zwei anderen Standorten wesentlich geringer.

Art. 32a BayEUG

(7) 1 In Gemeinden mit mehreren Hauptschulen kann abweichend von Art. 32 Abs. 6 auf Antrag des Schulaufwandsträgers für zwei oder mehr Hauptschulen ein gemeinsamer Sprengel gebildet werden. 2 Soweit in einer Gemeinde mit zwei oder mehr Hauptschulen eine Hauptschule ausschließlich gebundene Ganztagsklassen führt, kann für diese Schule auf Antrag des Schulaufwandträgers ein gesonderter Sprengel für einen Teil des Gemeindegebiets oder für das ganze Gemeindegebiet festgelegt werden (Ganztagssprengel); die Sprengel der übrigen Hauptschulen bleiben unberührt. 3 Satz 2 gilt entsprechend für Grundschulen.

Die Luitpoldschule

Die Luitpoldschule beherbergt ebenfalls eine Grund- und eine Mittelschule. Sie muss auch weiterhin beide Schularten vorhalten. Nach dem Motto „kurze Beine – kurze Wege“ verbietet sich eine Verlagerung der Grundschule z.B. wie vorgesehen in die Güllschule.

Da der vorhandene Raum jedoch begrenzt ist, kommt ein weiterer Ausbau der Mittelschule (auch Ganztageszug!) nicht mehr in Frage, zumal an den beiden anderen Schulen ausreichend Raum zur Verfügung steht.

Eine Investition in einen Mensaanbau, der durchaus bei einer Höhe von rund 700.000.- - 800.000.- Euro liegt, muss daher abgelehnt werden.

Nach der noch zu leistenden Aufstellung eines pädagogischen Konzepts für die Ansbacher Mittelschule (einschließlich Lehrberg), kann sogar überlegt werden, ob man die zweizügige Grundschule zu einer Ganztagsschule entwickeln sollte, da aufgrund des gesellschaftlichen Umfelds hierfür durchaus Bedarf besteht. Eine Mensabereitstellung (nur für die Grundschule) ließe sich innerhalb des Gebäudes im Erdgeschoß mit wenig Kostenaufwand realisieren.

Die Waldschule Ansbach-Meinhardswinden

Die Waldschule kann ebenfalls als Grund- und Mittelschule erhalten bleiben. Zwar sinken kurzfristig im Mittelschulbereich die Schülerzahlen, doch kann dieser Entwicklung mit einer pädagogisch sinnvollen Klassenbildung im Sinne der gemeinsamen Mittelschule gegengewirkt werden. Das setzt allerdings einen Verbundschulleiter voraus, der das Wohl und die Entwicklung aller drei Schulen zu seiner Aufgabe macht.

Auch in der Grundschule sind die Schülerzahlen gesichert, da eine schulorganisatorische Zusammenlegung(verwaltungstechnisch) der Schule in Brodswinden mit der Grundschule in Meinhardswinden sinnvoll erscheint, wobei man die Räumlichkeiten in Brodswinden jederzeit nach Bedarf nutzen könnte. Das hätte gleichzeitig den Vorteil, dass man in Brodswinden auf eine aufwändige und kostenintensive Generalsanierung verzichten könnte.

Da gegenwärtig eine endgültige schulstrukturelle Entwicklung in Bayern nicht absehbar ist, Veränderungen jedoch kommen werden, ist es wenig sinnvoll vorhandene Ressourcen z.B. aus falschen Einsparungsgründen zu vernichten.

In diesem Zusammenhang muss darauf hingewiesen werden, dass eine Verlagerung des bestehenden Kindergartens in Meinhardswinden in einen Flügel der Waldschule keinen Sinn macht, da mit dieser Maßnahme jede weitere Schulentwicklung in Ansbach blockiert werden würde. Außerdem wollen weder das Personal der Schule noch das Personal des Kindergartens aus pädagogischen Gründen diese Verlegung. Auch die Eltern sind gegen einen Umzug an die Schule!

Die notwendige Generalsanierung der Waldschule muss sich aus fachlichen Gründen auf eine Nutzung als Grund- und Mittelschule konzentrieren. Die Waldschule ist die einzige Schule im Volksschulbereich, die auch aufgrund des vorhandenen Grundstücks bei Bedarf über ein kostengünstiges Ausbaupotential verfügt.

Die Stadt darf nicht den gleichen Fehler wiederholen, der mit der Schließung der Weinbergschule-Hauptschule einherging.

Ob an einem Schulstandort R-M-oder Ganztageszüge angeboten werden, sollte dem an den Schulen vorhandenen Raumangeboten angepasst und flexibel in Abstimmung mit allen Schulleitern, dem Schulamt und dem Sachaufwandsträger gehandhabt werden.

Nach den gesetzlichen Vorlagen besteht auch die Möglichkeit, dass die einzelnen Schulen ein angebotsabhängiges berufsorientierendes Profil entwickeln können, was mit positiven Synergieeffekten verbunden sein könnte. Ich möchte in diesem Zusammenhang auf bereits gut funktionierende Beispiele hinweisen wie den „Mittelschulverbund „Dillenberg-Zenngrund“ oder den „Mittelschulverbund Aurach-Zenn“.

Erfolgsentscheidend für alle Modelle, deren Aufzählung ich beliebig ausweiten könnte, ist die kollegiale Zusammenarbeit aller am Verbund beteiligten Schulleitungen und deren Stellvertreter sowie die betroffenen Schulämter.

Personelle Entwicklung

Auch auf die personelle Entwicklung hinsichtlich der Leitung der drei Schulen muss in diesem Zusammenhang hingewiesen werden, gleichwohl diese nur indirekt (schulstrukturelle und pädagogische Konzeption) Einfluss auf die kommunalen Belange hat. Grundsätzlich müssen die Leitungen dieser drei bzw. vier Schulen (3 x MS und 1 x GS) als selbständige Schulen erhalten bleiben und zwar so, dass keine Schulleitung hinsichtlich Besoldung, Leitungsstundenanzahl, Verwaltung … bevorzugt bzw. benachteiligt wird. Das setzt voraus, dass jede der Schuleinheiten insgesamt über 180 Schüler verfügen muss, damit negative Konsequenzen vermieden werden. Denkbar wäre folgende Konstruktion:


 

Rechtsgrundlage für das Organisationsmodell:

Art. 57 BayEUG Schulleiterin oder Schulleiter

(1) 1 Für jede Schule ist eine Person mit der Schulleitung zu betrauen; sie ist zugleich Lehrkraft an der Schule (Schulleiterin oder Schulleiter). 2 Bei Volksschulen, Förderschulen und beruflichen Schulzentren (Art. 30a Abs. 3) kann eine Person mit der Leitung mehrerer Schulen, auch verschiedener Schularten, betraut werden; sie ist zugleich Lehrkraft an einer der Schulen.

Art. 7 BayEUG Die Grundschule und die Hauptschule (Volksschulen)
(1) Volksschulen sind Grundschulen und Hauptschulen.

Soweit eine Hauptschule, die mit einer Grundschule verbunden ist, alleine oder in einem Verbund die Bezeichnung Mittelschule führen will, ist die Vollschule in eine selbstständige Grund- und eine selbstständige Hauptschule aufzuteilen. … Es handelt sich dabei in jedem Fall lediglich um eine (rein) schulrechtlich-organisatorische Trennung, wobei beide Schulen grundsätzlich im bisherigen Schulgebäude verbleiben können.
Es ist vorgesehen, dass der bisherige Leiter der Vollschule sowohl die (neue) Grund- als auch die (neue) Hauptschule weiterleitet. … Als Alternative kommt in Betracht, dass der bisherige Schulleiter nur noch die Grundschule oder nur noch die Hauptschule leitet und die jeweils andere Schule vom Leiter einer benachbarten Grund- oder Hauptschule mit geleitet wird.“ KMS vom 18.03.2010)

Tab 1: Zusammenhang zwischen Schülerzahl und Schulleiterbesoldung,
Neueinstufungen der Schulleitungen an Volksschulen ab 01.01.2011:


 

Tab 2: Zusammenhang zwischen Schülerzahl und Leitungsstunden


 

Die Verlegung zweier Klassen der MS Güllschule an die MS Luitpoldschule hat negative besoldungsrechtliche und organisatorische Auswirkungen auf die Leitung der Güllschule, kann somit nicht im Interesse einer gemeinsamen, allen förderlichen Schulentwicklung sein und übersteigt die Rechte eines Verbundschulkoordinators.

 

Ausblick

Der Schulbedarfsplan in Ansbach muss trotz aller Unsicherheiten hinsichtlich landesweiter schulstruktureller Entwicklungen so angelegt werden, dass die räumlichen und organisatorischen Bedingungen an den Volksschulen auch weiterhin zukunftsfähig sind.

Es gilt unter Beteiligung aller Schulleiter auf Schulamtsebene ein tragfähiges pädagogisches Konzept zu entwickeln, das sowohl die Belange einer qualitativ hochwertigen Bildung berücksichtigt als auch die des Sachaufwandsträgers. Im Hinblick auf die Kooperation mit Lehrberg ist ein gemeinsames Mittelschulkonzept zu entwickeln, das für alle Beteiligten tragbar ist.

Fragen und Folgen der Inklusion sind rechtzeitig in mögliche strukturelle Überlegungen einzubeziehen.

Die weitere Ausdifferenzierung eines Schulbedarfsplanes muss außerdem die privaten Initiativen „Evangelische Schule“ und „Montessori Schule“ im Blickfeld behalten, da deren Existenz mit Sicherheit Einfluss auf die Entwicklung der Schülerzahlen an den staatlichen Schulen haben wird.

Mittel- bis langfristig wären noch folgende Entwicklungen denkbar:

Organisationseinheiten können bilden:

  • Luitpoldschule GS und Schalkhausen

  • Waldschule GS und Brodswinden außerdem:

  • Weinbergschule und Hennenbach

Bei den anderen Schulen sind die Organisationsstrukturen an die künftigen schulstrukturellen Entwicklungen zu knüpfen (Schülerzahl, Schulkonzeption …).

Grundsätzlich gelten für alle Überlegungen und Entscheidungen – auch investiver Art -, dass ein hochwertiges, differenziertes Bildungsangebot verbunden mit einer am Schüler orientierten fachlich-pädagogisch begründeten Arbeit im Vordergrund stehen muss.

Ansbach, 08.11.2011                                                               Gez. Dr. Paul Kupser