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Aktuelles

Freie Wähler Ansbachs schicken Elke Homm-Vogel ins Rennen

Eine Wirtschaftsexpertin soll Oberbürgermeister in Ansbach werden.

Öffnungszeiten Bürgerbüro Ansbach

Das Bürgerbüro der „Freien Wähler Ansbach“ in der Neustadt 2 ist ab sofort an folgenden Tagen geöffnet: Samstag von 11 bis 12 Uhr. Zu diesen Zeiten stehen die OB-Kandidaten Elke Homm-Vogel und Stadtratskandidaten den Bürgern für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

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Mehr Bildungsgerechtigkeit

Bezirksdelegiertenversammlung der Freien Wähler Mittelfranken in Ansbach

Mehr Bildungsgrechtigkeit durch Zweigliedrigkeit!

Die Oberrealschule – Jedem Kind seine Chance

Die Bezirksdelegiertenversammlung der Freien Wähler Mittelfrankens stand in Ansbach unter dem Motto „Das bayerische Bildungssystem auf dem Prüfstand!“

Walter Schnell, der Bezirksvorsitzende der Freien Wähler Mittelfranken, unterstrich in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung der Bildung für eine gelingende Gesellschaft und machte klar, dass das Thema „Bildung“ ein Schlüsselthema der kommenden politischen Debatte sei. Schnell verwies auf die gescheiterten Reformversuche in Bayern, wie R6, G8 oder Mittelschule. Er forderte: „Die Bildungsgerechtigkeit ist in Bayern noch keineswegs gelöst. Das ist eine zentrale Aufgabe der Landespolitik in naher Zukunft!“

Gastgeber und Stadtvorsitzender, Dr. Paul Kupser, Ansbach, kritisierte das bayerische Schulsystem als ein kaum mehr durchschaubares Flickwerk. „Außerdem ist es diskriminierend, da es rund einem Drittel der Schüler täglich vor Augen hält, dass sie der „Rest“ sind, der den Sprung auf weiterführende Schulen nicht geschafft hat.“ Hier müsse schulstrukturell etwas geschehen, so Kupser.

Diese Meinung vertrat auch der bildungspolitische Sprecher der Landtagsfraktion, MDL Günther Felbinger, der weitere ungelöste Probleme der bayerischen Bildungslandschaft skizzierte wie Integration oder Inklusion.

Schließlich stellte Franz Forman, Leiter der Arbeitsgruppe Bildung in Mittelfranken, ein Konzept vor, das auf ein zweigliedriges Schulsystem ausgelegt ist. Neben dem Gymnasium gäbe es demnach nur noch die „Oberrealschule“. Letztere vereinigt Real-, Wirtschafts- und Mittelschule zu einem Schultyp. Auf diesen bauen dann Fachoberschule und Berufsoberschule auf. Das Konzept der Freien Wähler hätte den Vorteil,

  • dass Schullaufbahnentscheidungen einfacher würden,

  • dass es relativ leicht umsetzbar wäre und vor allem

  • dass es regionale Besonderheiten berücksichtigen könnte.

Ein Stufenlehrerkonzept führt zu mehr Flexibilität und Transparenz in der Lehrerausbildung.

Nach einer intensiven konstruktiv-kritischen Diskussion verabschiedeten die 55 Delegierten einstimmig das vorgestellte Konzept:
„Oberrealschule – Jedem Kind seine Chance“.

Über das mittelfränkische Konzept soll bei der Landesdelegiertenversammlung der Freien Wähler Ende April entschieden werden. Das Konzept kann auf der Seite www.fw-mittelfranken.de eingesehen werden.

 

Gez. Dr. Paul Kupser, Pressereferent FW Mittelfranken

 

Bild1: Dr. Paul Kupser, Vorsitzender der Freien Wähler Ansbach-Stadt und Gastgeber, stimmt die Delegierten aus Mittelfranken auf die anschließende Bildungsdebatte ein.

Bild2: MdL Günther Felbinger referiert über Problemfelder im bayerischen Bildungssystem