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FW-Kreistagsfraktion informiert

Heinz Henninger als Integrationsbeauftragter des Landkreises Ansbach vorgeschlagen

Heinz Henninger, Kreisrat Dietenhofen

Die Kreistagsfraktionen von FW, Grünen, ÖDP und FDP schlagen den langjährigen Dietenhofener Bürgermeister und Kreisrat Heinz Henninger als Integrationsbeauftragten für den Landkreis Ansbach vor.

Die Schaffung der Stelle eines Integrationsbeauftragten wurde von der SPD-Fraktion noch im Dezember vergangenen Jahres beantragt. Es ist vorgesehen, die Stelle nicht mit einer hauptamtlichen Kraft, sondern – wie beim Behindertenbeauftragten - mit einer Person aus den Reihen des Kreistages zu besetzen. Zwischenzeitlich konnte man aus allen Fraktionen grundsätzliche Zustimmung zur Schaffung der Stelle vernehmen. Der Vorschlag, den Stellv. Landrat Kurt Unger mit dieser Aufgabe zu betrauen, führte jedoch zu einer Diskussion, in deren Mittelpunkt die Belastung mit den bereits ausgeübten Ämtern als Stellv. Landrat, Vorsitzender der Lebenshilfe und weiteren Ehrenämtern stand.


Die Kreistagsfraktionen von FW, Grünen, ÖDP und FDP haben sich deshalb intensiv mit der Thematik befasst. Die große Aufgabenfülle, mit der der künftige Integrationsbeauftragte befasst werden soll, verlangt nach unserer Meinung nach einer Person, die dafür auch genügend Zeit aufwenden kann. Kurt Unger sollte sich das nicht noch zusätzlich aufbürden.

Laut Vorlage für die Kreisausschusssitzung vom 15.02.2016 sind folgende Aufgaben vorgesehen:

1. Mitwirkung bei der Gestaltung des Zusammenlebens und der Integration von Migranten auf allen Ebenen des Landkreises Ansbach, z. B. durch Sammlung aller einschlägigen Angebote der unterschiedlichen Institutionen im Landkreis Ansbach

2. Ansprechpartner für die ehren- und hauptamtlichen Helfer der Integrationsarbeit sowie Mitunterstützung von deren Vernetzung in den Landkreiskommunen

3. Pflege des Informationsaustausches mit den Institutionen, die mit diesem Thema befasst sind; das sind unter anderem:

  • Anbieter von Integrations- und Sprachkursen
  • Einrichtungen der Wirtschaft und der Arbeitsvermittlung
  • Kommunen
  • Freie Träger, wie z.B. AWO, Caritas, Diakonie

4. Förderung der Vernetzung der Integrationsarbeiten dieser Einrichtungen

5. Berichterstattung an den Kreistag über die Situation von Migranten und die Fortschritte der Integrationsarbeit

6. Teilnahme an den Sitzungen der internen Arbeitsgruppe Asyl des Landratsamtes Ansbach

7. Aufklärungsarbeit zum Abbau von Vorurteilen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

8. Pflege des Informationsaustausches mit dem Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung

Unserer Meinung nach ist diese Aufgabenfülle neben den schon ausgeübten Ämtern nicht zu bewältigen. Wir schlagen deshalb gemeinsam den langjährigen Dietenhofener Bürgermeister und Kreisrat Heinz Henninger vor. Wir halten ihn aus vielen Gründen für am besten geeignet für diese Position.

Als langjähriger Bürgermeister einer Gemeinde, die schon seit vielen Jahren eine große Zahl von Asylbewerbern aufgenommen und integriert hat, hat er schon langfristige Erfahrung mit der Thematik. Heinz Henninger ist allgemein als Integrationsfigur über die Parteigrenzen hinweg anerkannt und machte über sechs Jahre eine gute Arbeit als Stellv. Landrat. Er genießt in der Bevölkerung großes Vertrauen und können unserer Meinung nach auch von einer breiten Mehrheit des Kreistages getragen werden. Dies ist für die Arbeit des Integrationsbeauftragten wichtig und wünschenswert.

Eine Einigung aller Fraktionen des Kreistags auf den Vorschlag Heinz Henninger könnte unserer Meinung nach auch ein Signal und eine Chance sein, künftig bei wichtigen Themen der Kreispolitik enger zusammenzuarbeiten und mehr Geschlossenheit zu zeigen. Wir würden uns dies wünschen und wären auch dazu bereit.